Joseph Greissing

Joseph Greissing

Zum diesjährigen 300. Todestag von Joseph Greissing (1664-1721) würdigt der Verein in Kooperation mit der Stadt Würzburg den großen Barockbaumeister neben Antonio Petrini und Balthasar Neumann. Von Ende April bis Oktober gibt es an jedem zweiten und vierten Freitag im Monat um 17 Uhr eine Führung zu Joseph Greissing und der barocken
Architektur in Würzburg.

Alle Führungen dauern rund eineinhalb Stunden. Tickets können Sie vorab online buchen oder kurz vor der Führung bei den GästeführerInnen zum Preis von 12 Euro erwerben.

Eine Kurzübersicht der Führungen finden Sie hier.

Wir bitten um Beachtung des Hygieneschutzkonzeptes und wünschen viel Spaß bei den Führungen!

Was ist Barock?
Termine: 28.05. und 09.07.2021, jeweils 17 Uhr
Treffpunkt: Falkenhaus, Oberer Markt
Kontakt: Dr. Johannes Sander, 0163 56 13 82 5

Antonio Petrini, Joseph Greissing und Baltasar Neumann gelten als die großen Meister der barocken Baukunst in Würzburg. Doch was kennzeichnet eigentlich diese rund 150 Jahre lange Epoche? Die Führung stellt einige der wichtigsten Bauwerke vor und erläutert an ihnen Merkmale barocker Architektur.
Die Führung geht anhand wichtiger Bauwerke in Würzburg den Merkmalen barocker Architektur nach. Ein Paradebeispiel ist die prachtvolle Fassade des Neumünsters, die nicht nur wegen ihrer Gliederung, sondern auch aufgrund ihrer städtebaulichen Stellung das Denken barocker Architekten wunderbar vor Augen führt. Mit der Residenz von Balthasar Neumann erreicht die barocke Baukunst einen ihrer europäischen Höhepunkte. Warum allein die äußere Gestaltung diesen Ruf begründet, wird in der Führung erläutert. Mit der Fassade von St. Michael klingt der Barock in Würzburg aus – nicht ohne eine künstlerisch-architektonische Brücke in die „Ewige Stadt“ Rom zu schlagen.

Petrini, Greissing, Neumann – Ein Streifzug durch die Würzburger Barockbaukunst
Termine: 25.06., 17.09. und 08.10.2021, jeweils 17 Uhr
Treffpunkt: Stift Haug, Bahnhofstraße 4
Kontakt: Dr. Antje Hansen, 0152 29 21 21 61

Der Rundgang durch die Würzburger Altstadt führt zu großartigen Barockbauten wie dem Stift Haug, dem Juliusspital, dem Kaufhaus am Markt und der Stiftskirche Neumünster.
Erfahren Sie, dass die Barockzeit weit mehr hervorgebracht hat als das allseits bekannte UNESCO-Weltkulturerbe Residenz.
Der kurzweilige Streifzug erzählt vom Leben und Wirken der drei großen Barockbaumeister Antonio Petrini, Joseph Greissing und Balthasar Neumann. Im Mittelpunkt stehen ihre in Würzburg realisierten Kirchen und Profanbauten.
Erleben Sie auf Schritt und Tritt kühne Baumassen, überschwängliche Ornamente, schwungvolle Leichtigkeit und römisch inspirierte Plastizität.

Joseph Greissing – Sein Leben und seine Bauwerke in Würzburg
Termine: 11.06. und 24.09.2021, jeweils 17 Uhr 
Treffpunkt: Julius-Echter-Denkmal, Juliuspromenade 60
Kontakt: Rudi Held, 0931 78 09 95 29

Aus den berühmten Vorarlberger Bauschulen stammend kam er 1698 nach Würzburg, heiratete günstig, baute frisch drauflos, brachte es gegen den Widerstand der einheimischen Bauleute zum „fürstbischöflichen Stadt- und Landbaumeister“ und wurde zu einem bedeutenden Baumeister des fränkischen Barock.
Eine Führung zum offiziellen Greissing-Jahr anlässlich des 300. Todestages des Baumeisters. Aus den berühmten Vorarlberger Bauschulen stammend kam er 1698 nach Würzburg, heiratete günstig, baute frisch drauflos, brachte es gegen den Widerstand der einheimischen Bauleute wegen seines Könnens zum „fürstbischöflichen Stadt- und Landbaumeister“, dominierte das Würzburgische Bauwesen als Architekt und Bauunternehmer in der Zeit zwischen Antonio Petrini und Balthasar Neumann und leistete so einen bemerkenswerten Beitrag zum Fränkischen Barock. Auf der Führung werden Sie überrascht sein, was alles von ihm stammt: Fürstenbau und Gartenpavillon des Juliusspitals, der rote Bau am Bürgerspital, der Rückermainhof, Fassade und Kuppel am Neumünster, das Priesterseminar, der Turmabschluss der Neubaukirche, die Peterskirche und vieles mehr.

Barocker Dreiklang: Petrini – Greissing – Neumann
Termine: 23.07., 10.09. und 22.10.2021, jeweils 17 Uhr
Treffpunkt: Reurerkirche, Sanderstraße 12
Kontakt: Almut Schaffrath, 0931 78 40 03 3

Der Rundgang beginnt an der Karmelitenkirche, der ältesten Barockkirche der Stadt, und führt über den Petersbau (heute VHS), St. Peter und Paul, den Hof zum Heubarn, die Neubaukirche, das Priesterseminar, das Stift Neumünster zum Marktplatz.
Mehr als zwei Jahrhunderte war Würzburg von der Bauweise des Barock geprägt. Der Trentiner Antonio Petrini brachte den Stil aus seiner Heimat mit und baute Dominanten wie das Stift Haug. Joseph Greissing aus Vorarlberg verfeinerte die neue Bauweise durch gefällige Dachformen, die bis dahin in Franken unbekannt waren, und seine Freude am Dekor. Der böhmische Baumeister Balthasar Neumann baute auf den Werken seiner Vorgänger auf. Er übertrug barockes Gedankengut auf die gesamte Stadt und schuf mit der Residenz einen Glanzpunkt des süddeutschen Barock.

24 Jahre Bauplanung an der Residenz. Zu den Stararchitekten der Schönborns
Termin: 13.08.2021, 17 Uhr
Treffpunkt: Frankoniabrunnen, Residenzplatz
Kontakt: Dr. Friederike Sinn, 0931 62 58 0

Einheitlich im Stil und harmonisch stellt sich der majestätische Bau der Würzburger Residenz seinen Besuchern dar. Der Name des berühmten Architekten Balthasar Neumann ist mit dem Kulturdenkmal in Würzburg eng verbunden. Doch der gebürtige Böhme war nicht der einzige planende Architekt und während der langjährigen Bauzeit stand sein Name auch nicht immer im Vordergrund. Daher wird immer noch darüber debattiert, wie sein Anteil an dem Entwurf zu bewerten ist. Bei einem Rundgang um den „größten Pfarrhof Europas“ werden die Einflüsse der Hofarchitekten aus Mainz, Paris und Wien anschaulich gemacht sowie die Rolle von Neumann als loyalem Diener des Hauses Schönborn beleuchtet.

Aufbruch in neue Zeiten – Würzburgs Stadtbild nach dem 30-jährigen Krieg
Termin: 27.08.2021, 17 Uhr
Treffpunkt: Vierröhrenbrunnen, Beim Grafeneckart
Kontakt: Claudia Rauth, 0176 31 77 74 52

Der Rundgang beleuchtet die Umwälzungen in Würzburg nach dem 30jährigen Krieg, die zu großen städtebaulichen Veränderungen führten. Neben einer neuen Stadtbefestigung wurden zahlreiche Kirchen und Profanbauten neu errichtet oder erneuert. Auch Joseph Greissing war maßgeblich an diesem Prozess beteiligt.
Nach dem Anblick der mächtigen Festung und ihrer Wehrwälle von der Alten Mainbrücke aus führt der Rundgang über die Greissing-Häuser in der Neubaustraße zur Alten Universität. Vorbei am Jesuitenkolleg mit seiner schmuckvollen Fassade von Joseph Greissing geht es zur Hofstraße, die eigens als Sichtachse zwischen dem mittelalterlichen Dom und der 1720 begonnenen Residenz geschaffen wurde. Mit der mächtigen Kuppel und der prachtvollen Fassade des Neumünsters am Kürschnerhof entstand zu Beginn des 18. Jahrhunderts im Zentrum der Altstadt ein weiterer wichtiger städtebaulicher Akzent unter maßgeblicher Beteiligung des aus Vorarlberg stammenden Architekten.

Mitglied im BVGD - Bundesverband der Gästeführer in Deutschland e. V. - www.bvgd.org