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Aktuelles

Begnadete Hände

Sonderausstellung im Mainfränkischen Museum 
Festung Marienberg Würzburg
vom 21.04 bis 29.07.2012

 

Programm Stadt-VER-Führungen 2012

Unser Programm zu den StadtVERführungen können sie in der Touristinfo Falkenhaus holen oder hier ]

Erfolgreicher Weltgästeführertag in Würzburg

 

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Würzburg – Stadt der 1000 Madonnen


Christine Hofstetter

„Eines der Wahrzeichen Würzburgs ist sein Reichtum an Madonnenplastiken, mit dem sich keine andere Stadt messen kann“. So heißt es in einem Kunstlexikon aus dem 19. Jahrhundert. Noch vor der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg gab es nämlich an jedem zweiten Würzburger Haus eine Marienfigur aus Holz, aus Stein, oder über den Türstock gemalt. Denn Maria wird schon seit Jahrhunderten in der Region als „Patrona Franconiae“ verehrt, als himmlische Beschützerin des Frankenlandes.

Auch heute noch schauen zahlreiche anmutige Hausmadonnen von den Fassaden der Häuser auf Würzburgs Straßen hinab. Manche in aller Öffentlichkeit, manche an eher versteckten Plätzen. Der Madonnen-Rundgang geht vom Falkenhaus über die Marienkapelle zum Ulmer Hof und vor das Rathaus, von dort weiter durch die Blasiusgasse zum Schmalzmarkt. Dabei begegnet man wahren Schmuckstücken aus verschiedenen Epochen, und lernt etwas über ihre Schöpfer und ihre Besonderheiten.

Um einige der Marienfiguren ranken sich gar abenteuerliche Geschichten. Zum Beispiel um eine barocke Madonna Immaculata, die der italienische Meister Antonio Bossi geschaffen hat. Der Würzburger Professor Rudolf Kuhn hat sie und viele weitere Marienfiguren vor 60 Jahren aus dem Schutt der zerstörten Stadt gerettet.