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Die Reuererkirche – Klostertradition und Architektur
Ihren Namen hat die Kirche von den Schwestern vom Orden der Hl. Maria Magdalena zur Buße. Seit dem 13. Jahrhundert nahmen die Schwestern in ihrem Kloster in der Sandervorstadt Straßendirnen auf. Sie gaben ihnen damit die Chance, ihr altes Leben zu bereuen und ein neues zu beginnen. Wie viele andere Klöster wurde auch dieses erste Reuererkloster in der Reformation aufgegeben. Im 17. Jahrhundert zog mit den Mönchen der unbeschuhten Karmeliten neues Leben in die leerstehenden Gebäude.
Die Karmeliten bauten eine neue Klosterkirche – sie war 1669 der erste Barockbau Würzburgs. Nach den Zerstörungen im 2. Weltkrieg erhielt die Kirche eine künstlerisch wie theologisch bemerkenswerte Neuausstattung. Die Führung widmet sich in erster Linie der barocken Architektur, dem modernen Altar, dem riesigen Altarbild und der Klostergeschichte. Auch die sonst nicht zugängliche große Krypta unter der Kirche wird besichtigt.